Zu Strafe verurteilt

Brite muss für Twitter-Scherz 1.160 Euro zahlen

Web
11.05.2010 11:26
Ein Londoner Gericht hat einen 26-jährigen Briten zur Zahlung von umgerechnet rund 1.160 Euro verurteilt, weil er einen Scherz auf Twitter gemacht hatte. Der Stein des Anstoßes: Paul Chambers regte sich über seinen Account bei dem Kurznachrichtendienst über mögliche Flugverspätungen auf. In einem Tweet erklärte er, er werde den Robin Hood Airport bei Doncaster "himmelhoch in die Luft jagen", sollte sein Flug verspätet sein.

Zufällig entdeckte ein Flughafenmitarbeiter das Gezwitscher Chambers' und verständigte kurzerhand die Polizei, auch wenn die Flughafensicherheit nicht von einer ernstgemeinten Drohung ausging. Im Jänner wurde der 26-Jährige dann verhaftet.

Das Gericht von Doncaster verurteilte ihn nun zu der saftigen Geldstrafe. Begründung: Verschicken einer "beleidigenden, obszönen oder bedrohlichen Botschaft über ein öffentliches Kommunikationsnetzwerk." Chambers betonte zwar, dass seine Nachricht nicht ernst gemeint war, dem Gericht war das aber offensichtlich egal.

Loading...
00:00 / 00:00
Abspielen
Schließen
Aufklappen
kein Artikelbild
Loading...
Vorige 10 Sekunden
Zum Vorigen Wechseln
Abspielen
Zum Nächsten Wechseln
Nächste 10 Sekunden
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Web
11.05.2010 11:26
Loading
Kommentare Banner - Die Stimme Österreichs

Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.

Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.

Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.

Top 3
Kostenlose Spiele
Vorteilswelt

Magazine der Kronen Zeitung