Statt einer normalen Glasscheibe wird ein transparenter Touchscreen-Monitor beispielsweise ins hintere Seitenfenster eingesetzt. Bedient wird er, wie von Smartphones bekannt, mit dem Finger. Gelangweilte Kinder können sich so beispielsweise mit Zeichnen ablenken. Die Bilder sind dann vor dem Hintergrund der Fahrzeugumgebung sichtbar und scheinen auch ihren Platz zu halten, wenn sich das Auto in Bewegung setzt. Tatsächlich wandern sie aber analog zum Fahrttempo Richtung C-Säule und verschwinden schließlich.
Auch praktischere Anwendungen soll die Technik ermöglichen. Mit den Fingern lässt sich etwa ein Ausschnitt des Bildschirms vergrößern und heranzoomen. Die Bilder stammen dann von einer Kamera an der Fahrzeugflanke. Alternativ können Punkte in der Umgebung markiert werden, um ihre Entfernung zum Fahrzeug zu berechnen oder ihre Bezeichnung anzeigen zu lassen. So lässt sich etwa herausfinden, dass das Tier auf der Weide knapp 70 Meter entfernt ist und „Kuh“ heißt. Oder das klassische Bauwerk „Stephansdom“ genannt wird.
Entwickelt hat Toyota die „Window to the world“ (Fenster zur Welt) genannte Technik gemeinsam mit dem Copenhagen Institute of Interaction Design (CIID). Das Video oben zeigt eine Animation.
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