Bilder im Internet zu suchen ist bisher eine eher mühselige Angelegenheit. Suchmaschinen beziehen die Informationen über das Bild meist aus zugehörigem Text wie Captions, die den Inhalt beschreiben - was allzu oft dazu führt, dass das Bild mit dem Suchbegriff in keinem Zusammenhang steht.
Google will mit dem neuen Algorithmus, "Page Rank for Image Product Search" genannt, weg von diesem Prinzip. Stattdessen setzt die Firma auf die "visuelle Link-Struktur", die Gruppen ähnlicher Bilder verbindet. Ähnlich dem PageRank-System setzt auch die neue Methode auf Bilder, die als repräsentativ für das Suchergebnis angesehen werden - ihnen wird eine höhere Bedeutung zugewiesen. Diese Ergebnisse werden anschließend auf Verbindungen zu weiteren Bildern untersucht.
Getestet wurde der Algorithmus an den zweitausend gängigsten Produkt-Suchbegriffen, wie iPod, Xbox und Zune, von Google Images. Laut Firma produziert das neue System 83 Prozent weniger irrelevante Suchergebnisse - ob allein das die Revolution der Bildersuche im Internet bewirkt, bleibt abzuwarten. Wann der Algorithmus tatsächlich in Google Images integriert wird, ist nicht bekannt.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.