Grippe oder grippaler Infekt: Was ist der Unterschied? "Die Grippe tritt im Gegensatz zum grippalen Infekt schlagartig und mit ganz schwerem Krankheitsgefühl auf", erklärt Dr. Martina Hasenhündl- Gaiswinkler im Gespräch. Hohes Fieber mit bis zu 41 Grad, starke Gliederschmerzen, Schüttelfrost und extreme Müdigkeit sind Symptome einer Influenza. Darüber hinaus kann eine Grippe auch mit Übelkeit, Erbrechen und Durchfall einhergehen.
Dabei muss es gar nicht so weit kommen: Auch jetzt ist eine Grippeimpfung noch ratsam, denn die volle Wirkung tritt spätestens nach zehn Tagen ein, eine Grippewelle dauert dagegen meist mehrere Wochen an. Vor Nebenwirkungen brauchst du dich dabei wenig sorgen. "Die Influenzaimpfung ist eine der sichersten Impfungen, die wir haben", bestätigt auch Dr. Hasenhündl- Gaiswinkler. Lediglich eine Rötung der Einstichstelle und leichte grippeartige Symptome seien zu befürchten. "Das ist sogar ein gutes Zeichen", meint die Expertin, "weil man merkt, dass der Körper reagiert, also Antikörper gegen die Influenza bildet."
Aber auch kleine vorbeugende Maßnahmen können dich schon vor einer Ansteckung mit dem Grippevirus schützen. Händewaschen hat während der Grippesaison höchste Priorität. Gesunde Ernährung, Bewegung und ausreichend Schlaf können zudem dein Immunsystem stärken und dadurch das Risiko einer Infektion verringern.
Hausmittelchen mögen bei einem grippalen Infekt helfen, sollte dich die Influenza aber kalt erwischt haben, solltest du in jedem Fall einen Arzt konsultieren.