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So wird Grillen zum gesunden Genuss

12.06.2009, 16:52
So wird Grillen zum gesunden Genuss (Bild: © [2009] JupiterImages Corporation)
Foto: © [2009] JupiterImages Corporation
Grillen ist die Urform des Kochens und in allen Kulturen und Ländern eine beliebte Technik, Speisen zuzubereiten. Man sollte aber einige Regeln befolgen, damit es auch zu einem verletzungsfreien und gesunden Genuss wird.

Immerhin verletzen sich in Österreich jährlich etwa 1000 Menschen bei diesem Sommervergnügen. Fast drei Viertel davon sind übrigens Männer. Grillen ist nämlich nicht nur für das Fleisch eine heiße Angelegenheit. Auch das  Grillgerät selbst kann  zur gefährlichen Verbrennungsfalle werden.

Deshalb sollten Sie folgende Tipps vom Kuratorium für Verkehrssicherheit (KfV) beachten:

  • Niemals in geschlossenen Räumen oder unter Sonnenschirmen grillen.
  • Keinesfalls Spiritus  oder  Benzin als Anzündhilfe verwenden.
  • Griller stabil auf ebenen Boden stellen und während des Betriebs nicht mehr verschieben.
  • Nur Holzkohle mit weißer Ascheschicht hat die richtige Temperatur. Wenn es qualmt, ist die Glut noch zu heiß und Fett kann sich entzünden.
  • Während des Grillens keine Kohle nachlegen, es werden sonst Gase frei, die nicht an das Gargut gelangen sollten. Außerdem wird empfohlen,  starke Rauchentwicklung zu vermeiden.
  • Beim Umdrehen des Fleisches immer Handschuhe, Schürze sowie Grillzubehör (Zange, Spieße ) verwenden. 
  • Den Nachwuchs auf jeden Fall vom Griller fern halten. Das Feuer darf nur von Erwachsenen entzündet werden. Spielende Kinder sollten  einen Abstand von mindestens drei Metern einhalten
  • Immer einen Kübel Wasser oder Sand zur Sicherheit aufstellen.

Beim Grillen können sich außerdem Stoffe bilden, die in Verdacht stehen, Krebs entstehen zu lassen: Beim zu starken Erhitzen von Fleisch entstehen so genannte heterozyklische aromatische Amine. Außerdem sollte zum Grillen kein gepökeltes Fleisch verwendet werden, da sich krebserregende Nitrosamine bilden können. Durch herab tropfendes Fett entwickeln sich zusätzlich  giftige polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK).

Wer auf Nummer sicher gehen will, legt deshalb Fleisch am besten auf eine Folie, damit kein Fett in die Glut tropft. Stark angebrannte oder verkohlte Stellen  nicht verzehren!

Als  Alternativen zu Fleisch bieten sich auch verschiedene Gemüsesorten wie Zucchini, Paradeiser, Fenchel, Zwiebel  oder Paprika an.

Karin Rohrer, Kronen Zeitung

Weitere Tipps zum Grillen und köstliche Rezepte in dem Buch „Auf glühenden Kohlen“ sowie auf CookingStars (Link siehe Infobox).

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