Immerhin verletzen sich in Österreich jährlich etwa 1000 Menschen bei diesem Sommervergnügen. Fast drei Viertel davon sind übrigens Männer. Grillen ist nämlich nicht nur für das Fleisch eine heiße Angelegenheit. Auch das Grillgerät selbst kann zur gefährlichen Verbrennungsfalle werden.
Deshalb sollten Sie folgende Tipps vom Kuratorium für Verkehrssicherheit (KfV) beachten:
Beim Grillen können sich außerdem Stoffe bilden, die in Verdacht stehen, Krebs entstehen zu lassen: Beim zu starken Erhitzen von Fleisch entstehen so genannte heterozyklische aromatische Amine. Außerdem sollte zum Grillen kein gepökeltes Fleisch verwendet werden, da sich krebserregende Nitrosamine bilden können. Durch herab tropfendes Fett entwickeln sich zusätzlich giftige polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK).
Wer auf Nummer sicher gehen will, legt deshalb Fleisch am besten auf eine Folie, damit kein Fett in die Glut tropft. Stark angebrannte oder verkohlte Stellen nicht verzehren!
Als Alternativen zu Fleisch bieten sich auch verschiedene Gemüsesorten wie Zucchini, Paradeiser, Fenchel, Zwiebel oder Paprika an.
Karin Rohrer, Kronen Zeitung
Weitere Tipps zum Grillen und köstliche Rezepte in dem Buch „Auf glühenden Kohlen“ sowie auf CookingStars (Link siehe Infobox).