Auch der geheime Einbau von Schadcodes in Computerchips, der von Geheimdiensten aktiviert werden kann um einen "feindlichen" PC über das Netz zu steuern, soll zu den neuen Techniken der "Hybrid Warfare" gehören. Unter "Hybrid Warfare" versteht das Pentagon Konflikte zwischen Nationen, die im Internet ihren Ausgang finden.
Um die Schlagkraft der neuen Cyber-Waffen zu testen, sei die USA derzeit im Rahmen der "National Cyber Range" dabei, eine Kopie des World Wide Web nachzubauen. In diesem "Bikini-Atoll des digitalen Zeitalters" soll die Auswirkung der Hacker-Angriffe etwa auf die Energieversorgung, die Telekommunikation, die Flugsicherheit oder die Finanzmärkte von Staaten untersucht werden.
In Militärkreisen werde derzeit außerdem diskutiert, wie und ob Strategien aus der herkömmlichen Kriegsführung, wie etwa Abschreckung oder Präventivschläge, in die virtuelle Welt übertragbar seien.
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