50 Fixes in einem

Kostenloses Tool beseitigt häufigste Windows-Bugs

Digital
12.05.2010 14:42
So gut der Nutzer sein Windows auch in Schuss hält, es tauchen immer wieder nervige kleine Bugs und Problemchen auf. Viele davon lassen sich nur mit Änderungen in der Registry beheben. Für die meisten Nutzer ist an diesem Punkt Endstation, da sich an das Herumwerken in der Registry wohl ausschließlich Anwender mit großer Erfahrung trauen. Der Windows-Club hat nun ein kostenloses Tool veröffentlicht, das allen anderen diese Arbeit komfortabel abnimmt: Die Freeware "FixWin" repariert die 50 häufigsten Bugs von Windows 7 und Vista.

Das nur 540 Kilobyte große Tool startet der User nach dem Download (der Downloadlink befindet sich relativ weit unten auf der Seite und ist durch einen blauen, animierten Pfeil gekennzeichnet, Anm.) einfach mit einem Klick auf die EXE-Datei – eine Installation ist nicht notwendig.

Sodann öffnet sich ein Fenster, das zuerst die Überprüfung und Reparatur beschädigter System-Dateien anbietet. Die Macher der Software empfehlen auch, diese Aufgabe zuerst zu erledigen. Der Button darunter erstellt einen Sicherungspunkt her, um alle vorgenommenen Änderungen bei Problemen wieder rückgängig machen zu können. Der Nutzer sollte danach beim Reparieren der einzelnen Bugs nicht zu viele Aktionen auf einmal vornehmen, um im Falle von späteren Schwierigkeiten den Verursacher dafür leichter ausmachen zu können.

Ansonsten gliedert sich die englischsprachige Software in fünf Menü-Punkte auf. In diesen sind die Bugs thematisch einem Gebiet zugeordnet. Unter "Windows Explorer" lassen sich etwa Probleme mit einem falsch oder nicht mehr angezeigten Papierkorb-Icon wieder zurechtbiegen. Auch die inkorrekte Darstellung von Ordnern, das Fehlen von Dateivorschauen oder eine verschwundene Sidebar kann hier korrigiert werden.

Im Punkt "Internet & Connectivity" dreht sich alles um Probleme mit dem Internet Explorer. "FixWin" bietet hier sowohl die Möglichkeit, das lästige Einrichten vor dem ersten Start des Browsers zu deaktivieren, als auch aus dem "Internetoptionen"-Menü verschwundene Punkte wieder zurück an ihren Platz zu bringen. Sollte ein Shortcut-Icon zum Internet Explorer am Desktop fehlen, fügt das Tool auf Wunsch wieder eines hinzu.

Unter dem Tab "Windows Media" nimmt sich "FixWin" Probleme mit dem Windows Media Player vor. So beseitigt es nicht korrekt arbeitende Mixer und falsch angezeigte Slideshows, hilft aber auch, wenn das Programm beim Start mit kryptischen Fehlermeldungen aufwartet. Auch die Datenbank des Mediaplayers kann von hier aus geleert und neu befüllt werden.

Im Menü "System Tools" kann sich der User um verschiedene Probleme mit grundlegenden Windows-Anwendungen kümmern. So etwa wird eine falsche Darstellung im Hardware-Manager behoben, die Suche auf ihre Grundeinstellungen zurückgesetzt oder der Windows Defender repariert.

Zum Abschluss bietet "FixWin" noch einige zusätzliche Reparaturen unter dem Tab "Additional Fixes" an. Hier können zum Beispiel die Aero-Funktionen von Windows 7 bei Problemen repariert werden. Sollten Gadgets in der Sidebar nicht mehr angezeigt werden, holt das Programm die Applikationen zurück auf den Desktop. User, die Probleme beim Öffnen von "Hilfe"-Dokumentationsdateien haben, können sich unter diesem Punkt auch dieses Bugs entledigen.

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