











Hunderte Feuerwehrkräfte waren am Dienstagabend in der Steiermark gefordert. Gewitterzellen gingen nieder und sorgten für Chaos. Besonders heikel: In Knittelfeld wurde ein Lenker von den Wassermassen im Auto eingeschlossen. Auch am Mittwoch bleibt die Unwettergefahr hoch.
Heftige Unwetter zogen am Dienstagabend über die Steiermark. Starkregen, Hagelschauer und Sturmböen verursachten Vermurungen, umgestürzte Bäume und überschwemmte Keller. In Graz ging eine Superzelle nieder und sorgte kurzzeitig für Weltuntergangsstimmung. Die Meteorologen von Geosphere hatten vorab für Dienstag und Mittwoch eine Unwetterwarnung ausgesprochen.
Besonders heftig erwischte es die Gemeinden Knittelfeld und Spielberg. Allein in diesem Bereich rückten 187 Feuerwehrkräfte zu 135 Einsätzen aus. Dabei konnten sie zumindest ein Menschenleben retten: Bei der Alarmierung zu einer überschwemmten Unterführung im Stadtgebiet von Knittelfeld stellte sich heraus, dass dort ein Pkw-Lenker vom Wasser eingeschlossen worden war. Feuerwehrtaucher sowie Einsatzkräfte am Boot konnten den Fahrer sicher aus seiner misslichen Lage befreien und an Land bringen.












Darüber hinaus berichten die örtlichen Feuerwehren von „vollgelaufenen Unterführungen, überfluteten Kellern, Liftschächten und Tiefgaragen sowie Problemen mit Kanalschächten“. Und es dürften nicht die letzten Einsätze für diese Woche gewesen sein. Auch der Mittwoch wird regnerisch und gewittrig.
Skywarn Austria schreibt: „Im Süden Österreichs steigt die Unwettergefahr im Tagesverlauf deutlich an.“ Neben der Gefahr von lokalen Überflutungen durch teils länger anhaltenden Starkregen können sich organisierte Gewitterzellen, darunter auch Multi- und vereinzelte Superzellen, entwickeln, heißt es.
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