"Bis wir den Tod von 800.000 Kindern (jährlich) durch Malaria gestoppt haben, glaube zumindest ich nicht, dass dies für die ärmsten zwei Milliarden Menschen eine Priorität ist, auf die man sich konzentrieren sollte", sagte Gates. Wichtig seien vor allem Impfungen gegen die häufigsten Krankheiten und eine ertragreichere Landwirtschaft in Entwicklungsländern.
Die EU- Strategie, Entwicklungsgelder vor allem den ärmsten Ländern zukommen zu lassen, unterstützte Gates. Hier seien die meisten Fortschritte zu erzielen. Das EU- Ziel, bis zum Jahr 2015 einen Anteil von 0,7 Prozent der Wirtschaftsleistung für Entwicklungshilfe auszugeben, bezeichnete Gates als "fantastische Verpflichtung". Die USA sollten sich dieses Ziel zum Vorbild nehmen.