"Merry Christmas" lautete der erste SMS-Text der Welt, den Entwickler von einem Computer an ein Handy des britischen Vodafone-Netzes sendeten. Ein Jahr darauf soll ein Ingenieurs-Student bei Nokia die erste SMS von Handy zu Handy geschickt haben.
Die Bedeutung des Kurznachrichtendienstes war vielen Mobilfunkunternehmen nicht von Beginn an klar, ist die SMS doch eigentlich nur ein Nebenprodukt. Kurznachrichten werden über einen Kanal des GSM-Netzes gesendet, der Teil des Signalkanals des Rufaufbaus ist - anfangs wurden SMS daher kostenlos angeboten. Gratis-SMS waren danach im Internet der Renner, mittlerweile gibt es kaum noch derartige Angebote in Österreich.
771 Millionen heimische SMS im zweiten Quartal 2007
Die 160 Zeichen kurzen Nachrichten haben mittlerweile einen beispiellosen Siegeszug in der Mobiltelefonie angetreten, allein im zweiten Quartal 2007 wurden 771 Millionen SMS in Österreich verschickt. Pro Woche haben heimische Handynutzer laut einer Fessel-GfK-Untersuchung 2006 durchschnittlich sechs SMS gesendet, mit zehn SMS kamen die eifrigsten Tipper aus Salzburg. Der Erfolg der Kurznachrichten in Österreich ist neben den generell niedrigen Kosten im Mobilfunk unter anderem mit Diensten wie dem SMS-Parkschein in Wien und der Möglichkeit, Zigaretten am Automaten per SMS zu kaufen, zu erklären.
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