Für das Elektroauto mit Lithium-Ionen-Akkus veranschlagt der Hersteller einen Preis von 57.400 US-Dollar (42.184 Euro). Durch Steuervergünstigungen werde das Fahrzeug in den USA jedoch voraussichtlich für knapp 50.000 Dollar zu haben sein.
Nach dem zweisitzigen Sportwagen „Tesla Roadster“ kommt nun also ein alltagstauglicher Stromer für Familien. Schnell ist aber auch der „Model S“: Immerhin soll er den Sprint von 0 auf 100 km/h in 6 Sekunden schaffen und 190 km/h Spitze laufen. Je nachdem, welcher Batterie-Pack installiert ist, muss er nach 260 bis 480 Kilometern an die Steckdose. Das „Tanken“ dauert dann zwar länger als bei Benzinern, aber geht doch relativ schnell. Nach längstens 45 Minuten sind die Akkus voll. Sie sollen übrigens etwa fünf Jahre halten.
Pro Jahr wolle Tesla rund 20.000 der sportlichen Fahrzeuge bauen, sagte Musk. Selbst wenn diese Zahl allein in den USA zugelassen würden, werde dies das US-Stromnetz kaum mehr belasten. Der Wagen könne zu Hause oder unterwegs aufgeladen werden und sei für ein breites Spannungsspektrum ausgelegt. Die Ladevorrichtung sei in das Auto eingebaut, so dass sich der Fahrer keine Gedanken darüber machen müsse, wie weit er von zu Hause wegfahre. Das Model S werde "das Auto der Wahl" für umweltbewusste Fahrer in Europa und den USA sein.
Wer einen Tesla Roadster besitzt, bekommt übrigens einen Preisnachlass.
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