Brennender Akku

Sony und Apple zahlen Entschädigung an Paar

Elektronik
16.04.2008 12:01
In einem Rechtsstreit mit einem japanischen Paar aus Osaka haben sich die Konzerne Apple und Sony am Dienstag auf eine Zahlung von 1,3 Millionen Yen (rund 7.600 Euro) geeinigt, wie das Magazin "Infoworld" berichtet. Auslöser für den Streit war ein in einem MacBook in Flammen aufgegangener Computerakku von Sony.

Das brennende Notebook des Paares hatte nicht nur Teile der Einrichtung in Mitleidenschaft gezogen, sondern auch die Hand des Mannes verletzt, als dieser das in Flammen stehende Gerät aus seinem Haus schaffen wollte. Da die Frau durch "den Schock des Vorfalls" zudem gesundheitlich beeinträchtigt worden sei, klagte das Paar sowohl den Notebook- als auch den Akku-Hersteller.

Apple Japan erklärte sich im Verlauf des Verfahrens bereit, für den entstandenen Schaden zu haften, wies die Forderungen der Geschädigten jedoch als zu hoch zurück. Sony hingegen hatte stets darauf hingewiesen, dass ein Zusammenhang zwischen dem Brand und dem hauseigenen Akku nicht belegbar sei.

Mit der jetzt erzielten Einigung zu Gunsten des japanischen Pärchens endet laut "Infoworld" die jüngste Episode eines seit über zwei Jahren andauernden "Alptraums" für Sony: Wegen Brandgefahr mussten seit 2006 an die zehn Millionen Akkus zurückgerufen werden.

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