Während Hasbro die Scrabble-Rechte in den USA und Kanada hält, ist Mattel im Rest der Welt in Besitz der Lizenzen. Zwar hat auch Hasbro einen Vertrag mit RealNetworks zur Umsetzung eines Scrabble-Onlinespiels geschlossen, unterhält aber gleichzeitig ähnliche Partnerschaften mit Electronic Arts, weshalb das legale Facebook-Scrabble in Nordamerika nicht genutzt werden kann.
Die User in den USA und Kanada spielen somit weiterhin das inoffizielle Scrabulous und zeigen sich verwirrt von der komplizierten Copyright-Aufteilung. Die lizenzierte Version verzeichnet nun täglich im Durchschnitt 2.436 Nutzer, während Scrabulous es auf die beachtliche Zahl von 629.256 User schafft.
"Offizielles" Scrabble hinkt hinterher
Viele Facebook-Mitglieder haben am offiziellen Scrabble inzwischen auch kritisiert, dass es bei weitem nicht so toll zu spielen sei wie die verpönte Kopie. Andere wiederum lehnen es ab, weil sie Freunde in Übersee haben und nicht gemeinsam mit diesen online spielen können. Die Nutzer glauben nicht daran, dass sich das neue Facebook-Scrabble durchsetzen wird bzw. eine Konkurrenz zu Scrabulous darstellen wird. Die meisten wollen weiterhin am unlizenzierten Spiel festhalten. (pte)
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