"Mit gemischten Gefühlen" gebe EA bekannt, dass das Experiment "EA Land" bald beendet wird, heißt es in der Mitteilung. Die Lebenszeit des Spiels sei abgelaufen und man wolle sich auf neue Ideen und innovative Konzepte konzentrieren. Eine umfangreiche Erklärung für die unerwartete Entscheidung bietet Electronic Arts bislang nicht.
Weshalb nur wenige Wochen nach dem kompletten Neustart das endgültige Aus für die virtuelle Welt beschlossen wurde, bleibt offen. Es stellt sich außerdem die Frage, warum sich das Unternehmen den Anstrengungen und Aufwendungen eines Relaunches und Ausbaus unterzieht, wenn kurz darauf das komplette Projekt gekippt wird. Eine These, die von einigen Mitgliedern vertreten wird: EA habe zunächst den Namen der virtuellen Welt geändert, um dann ohne der Marke "Sims" zu schaden das Projekt loszuwerden.
Sicher ist, dass das Online-Spiel von Anfang an nicht richtig ins Laufen kam und in seiner Popularität weit hinter anderen virtuellen Welten wie etwa "Second Life" zurückblieb. Und obwohl es offenbar Anstrengungen dazu gegeben hat, dem Projekt neues Leben einzuhauchen, hat die Vermarktung nicht richtig funktioniert. Ganz im Gegensatz zum Computerspiel-Hit "The Sims" entwickelte sich die Online-Welt nie zu einem Erfolg. (pte)
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