Großkonzerne, Banken und Regierungen fürchten sie wie der Teufel das Weihwasser – Hacker gehören zu den gefährlichsten Kriminellen des Internet-Zeitalters. Eine Studie zeigt jetzt wer diese Hacker eigentlich sind. Das Ergebnis: Sie sind Milchbubis, die noch im „Hotel Mama“ wohnen.
Wie das deutsche Bundeskriminalamt herausgefundenhat, ist der typische Hacker männlich, zwischen 16 und 21Jahre alt und wohnt noch bei seinen Eltern. Gemeinsam mit derUniversität München wurde ein Fragebogen entwickeltund an Eltern von Tatverdächtigen geschickt. Demnach passen65,8% aller Hacker in das Profil: Er hat mittlere bis hohe Bildungund Computerkenntnisse, die er sich selbst autodidaktisch angeeignethat. Meist probiert er bei Hacken aus "was geht", oft sind aberauch wirtschaftliche Motive für den Account-Missbrauch verantwortlich.72,2% aller Hacker lässt es sich noch im Hotel Mama gut gehen.Der durchschnittliche Schaden, den ein Hacker angerichtet hat,beträgt 388 Euro. Die zweitgrößte Gruppe der Hackerist etwas älter als die erste und besitzt mehr Geld und mehrPC-Erfahrung als die Hacker-Kids. Am kleinsten ist die Gruppeder Frauen: nur 5,8% der deutschen Hacker sind weiblich.
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