Wie die Herald Tribune berichtet, treibt ein Virus sein Unwesen, der mindestens 1.000 Rechner ungefragt zu Porno-Servern gemacht haben soll. Der „Trojaner“ nützt PCs mit schnellem Internet-Anschluss als Proxy-Server um erotische Seiten ins Netz zu stellen.
Die angeforderten Daten werden dabei auf demPC des betreffenden Users gespeichert, ohne dass dieser etwasdavon mitbekommt. Das Netzwerk von Porno-Seiten ist ringförmigum eine Entdeckung zu erschweren. Außerdem wird der fremdeRechner auch dazu genützt, Spam-Mails zu verschicken. Durchdieses Verfahren sollen die eigentlichen WWW-Server verstecktund die Absender der illegalen Werbe-Mails verschleiert werden.Potentielle Porno-Kunden werden dazu aufgefordert ihre Kreditkartezu zücken um Zugang zu den Sex-Inhalten zu bekommen. Möglicherweisewerden die Kreditkartendaten dann für andere Zwecke missbraucht,während die Täter anonym bleiben. Eine der wichtigstenFragen ist noch offen: Wie kommt die Trojaner-Software auf dieRechner der Anwender? Vermutlich durch sorglosen Umgang mit Mail-Anhängen...
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