1997 hatte Sanford Wallace vor Gericht (das Foto wurde kurz vor dem Prozess aufgenommen) versprochen, künftig die Hände vom Spamming zu lassen, berichtet "Heise Online". Damals existierte allerdings noch kein Anti-Spam-Gesetz in den USA, es wurde Ende 2003 eingeführt - das dürfte seinem Treiben nun endgültig ein Ende setzen.
Wallace wird vorgeworfen, die Passwörter zu 320.000 MySpace-Konten per Phishing herausgefunden zu haben. So habe er 400.000 private Nachrichten und fast 900.000 öffentliche Kommentare hinterlassen, die Werbung für sein Online-Kasino enthielten. Abgesehen davon soll er auch etwa 11.000 Profile und Gruppen mit dem gleichen Zweck angelegt haben.
Per einstweiliger Verfügung ist Wallace und seinem Kasino nun von einer Bezirksrichterin jedwede Nutzung von MySpace untersagt worden. Damit ist der Prozess zwar noch nicht beendet, doch die Richterin hat MySpace bereits Hoffnungen auf den Sieg gemacht.
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