01.02.2018 06:00 |

Tipps von Experten

Augen auf beim Kauf von Skibrille und Helm!

Die Semesterferien stehen vor der Türe, viele Familien zieht es auf die Skipisten. Moderne Skibrillen und vor allem -helme sollten heutzutage zur Pflichtausrüstung zählen. Worauf man beim Kauf achten und warum man bei der Anbringung von Stickern Vorsicht walten lassen muss.

Der Skihelm muss passen! Daher sollte er genau der Kopfform entsprechen. Messen Sie vorab den indiviudellen Kopfumfang. "Um beim Kauf die richtige Größe zu ermitteln, beginnen Sie am besten mit einem relativ großen Helm und nähern sich dann der idealen Größe an. Wichtig dabei ist, dass dieser vollflächig auf dem Kopf sitzt, um die Schutzfunktion zu gewährleisten", rät Unfallverhütungsexperte Ing. Thomas Manek von der AUVA. Er sollte übrigens auch ohne Kinnriemen gut sitzen, also auch bei leichten Kopfbewegungen wie nicken oder schütteln nicht rutschen.

Es macht bei Kindern keinen Sinn, einen Helm zu kaufen, der zwei oder drei Nummern zu groß ist, damit der Nachwuchs "hineinwachsen" kann. Passt er nicht richtig, ist nämlich die Schutzwirkung stark reduziert.

"Pickerl" können die Festigkeit der Helmschale angreifen
"Nicht ratsam ist es, den Helm mit Stickern oder Etiketten zu bekleben, es sei denn der Hersteller gestattet dies explizit. Die Lösungsmittel des Klebstoffes können nämlich die Festigkeit der Helmschale beeinträchtigen und dadurch die Schutzfunktion im Falle eines Unfalls reduzieren. Das gilt auch für weit abstehende Helmkameras. Sie verändern den Schwerpunkt des Helms und dürfen nur dann benutzt werden, wenn der Hersteller es ausdrücklich erlaubt", erklärt Manek.

Skibrille an die Witterung anpassen
Nicht auf den Schutz Ihrer Augen vergessen, denn das grelle Sonnenlicht auf der Piste kann diese schädigen. Alle 1000 Höhenmeter nimmt die UV-Strahlung um rund 20 Prozent zu. Sie wird auch noch durch den Schnee reflektiert. Ideale Wetterverhältnisse bedeuten gute Sicht auf der Skipiste. Doch durch starken Schneefall oder Reflexionen der Sonne ist der Blick oft eingeschränkt. Die Skibrille sollte daher an die Witterungsverhältnisse angepasst werden. "Die Tönung kann die Sicht bei schwierigen Verhältnissen verbessern: Graue und blaue Gläser bieten Blendschutz an sonnigen Tagen und erleichtern das Sehen bei großer Helligkeit. Bei trübem Wetter wie Nebel oder Dämmerung erhöhen vor allem gelbe bzw. orange Scheiben den Kontrast", berichtet Unfallverhütungsexperte Emmerich Kitz. Einige Hersteller bieten mittlerweile austauschbare Gläser an.

Monika Kotasek-Rissel, Kronen Zeitung

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