30.05.2017 13:19 |

Auf 16 Flughäfen

Fluglotsen in Rumänien streikten: AUA betroffen

In Rumänien haben die Fluglotsen Dienstagfrüh ihre Streik-Drohung wahr gemacht. Erste Auswirkungen stellten sich bereits wenige Minuten nach Streikbeginn ein - auf dem Bukarester internationalen Flughafen Otopeni mussten sich hunderte Fluggäste infolge gestrichener oder verspäteter Flüge in Geduld üben. Auch auf den restlichen 15 Flughäfen des Landes drohten ähnliche Verhältnisse. Mehrstündige Verspätungen und Flugausfälle wurden befürchtet.

Betroffen sind auch AUA-Flüge von und nach Bukarest, Iasi sowie Sibiu. Gäste wurden gebeten, den aktuellen Status ihres Fluges vor ihrer Ankunft am Flughafen zu überprüfen.

Sollte der mit dem Minister vereinbarte Verhandlungs- und Neustrukturierungsplan der Flugsicherungsbehörde ROMATSA nicht eingehalten und die Forderungen der Gewerkschaftler nicht erfüllt werden, so ATSR-Gewerkschaftschef Gabriel Tudorache, könne der Streik "jederzeit" wieder aufgenommen werden.

Weitere Flugverspätungen und -ausfälle werden befürchtet
Die Gewerkschaft ATSR und die Leitung der lokalen Flugverkehrsbehörde ROMATSA hatte sich zuvor nicht über Lohnerhöhungen oder auch eine Personalaufstockung einigen können. Daraufhin traten die rund 1500 Lotsen in einen unbefristeten Streik. Teilweise hatte die europäische Flugsicherheitsbehörde Eurocontrol koordinierend eingegriffen. Nach Angaben der rumänischen Flugsicherung finden über Rumänien an einem Werktag etwa 3000 Flüge statt.

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