Unfall in Kirchdorf

Glück! Pilot musste Ultraleichtflieger notlanden

Tirol
29.07.2026 13:00

Großes Glück hatten am Mittwoch der Pilot eines Ultraleichtflugzeugs und zwei Insassen eines Segelfliegers in Kirchdorf in Tirol. Die motorisierte Maschine musste auf einem Feld notlanden, der Pilot, ein 76-jähriger Österreicher, blieb unverletzt. Auch die zwei Insassen im Segelflieger blieben unversehrt.

„Verkehrsunfall mit Luftfahrzeug“ lautete eine Meldung der Leitstelle Tirol um kurz nach 12 Uhr. Wie man auf Nachfrage der „Krone“ bestätigte, handelte es sich um ein Ultraleichtflugzeug mit einem Piloten. Die Maschine musste im Gemeindegebiet von Kirchdorf in Tirol notlanden.

Mehrere Meldungen seien bei der Leitstelle eingegangen, auch Passanten hatten den Vorfall beobachtet und Alarm geschlagen. Zunächst war unklar, ob die Maschine abgestürzt oder nur notgelandet war.

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Die Feuerwehr und die Rettung sind vor Ort. Der Pilot ist unverletzt geblieben.

Leitstelle Tirol

„Die Feuerwehr und die Rettung sind vor Ort. Der Pilot ist unverletzt geblieben. Nun wartet die Feuerwehr noch auf ein Bergungsunternehmen“, erklärte die Leitstelle Tirol kurz nach Bekanntwerden des Zwischenfalles.

(Bild: ZOOM Tirol)
(Bild: ZOOM Tirol)

An der Maschine selbst entstand erheblicher Sachschaden. Der Pilot hatte großes Glück, dass er auf einem Feld zwischen Kirchdorf und St. Johann im Bereich Großache notlanden konnte. „Der Uferbewuchs der Großache konnte die Maschine abfangen“, schildert Klaus Hohenauer von der Luftfahrtbehörde des Landes Tirol.

Die motorbetriebene Maschine zog ein Segelflugzeug mit zwei Insassen. Die Maschine hatte laut Hohenauer einen Motorausfall und verlor massiv an Höhe. Der Segelflieger konnte sich in rund 180 Meter Höhe ausklinken und sicher in St. Johann landen. Der Pilot des Ultraleichtflugzeugs leitete ein Notlandeverfahren ein und landete im Gemeindegebiet von Kirchdorf.

Laut Informationen der Polizei handelte es sich beim Piloten um einen 76-jährigen Österreicher. Die Insassen des Segelflugzeugs sollen laut ersten Informationen Einheimische gewesen sein. Am Motorflugzeug entstand erheblicher Sachschaden.

Bereits mehrere Flugzeugabstürze in diesem Jahr
Alleine in Tirol waren heuer bereits mehrere Flugzeugabstürze gemeldet. Im April stürzte ein Segelflugzeug bei Gries am Brenner ab. Der Pilot kam ums Leben. Im Mai verlor ein 72-jähriger Pilot sein Leben, als er in der Mieminger Kette abstürzte. Nur wenige Wochen später stürzte ein Segelflieger im Bereich Schwellenkar in Elmen im Außerfern ab, der Pilot starb noch an der Unfallstelle.

Zuletzt schockierte jener Flugzeugabsturz, bei dem vier Osttiroler auf dem Weg nach Kroatien abstürzten. Alle vier Insassen kamen dabei ums Leben. Unter ihnen waren auch zwei bekannte heimische Unternehmer. 

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