In einem ungewohnt offenen Interview beklagt sich die ehemalige österreichische Außenministerin Karin Kneissl über die Schattenseiten des Lebens im russischen Dorf. Und zeigt sich sicher, ihre Staatsbürgerschaft nicht gegen die russische tauschen zu wollen.
Gamlitz, Steiermark, im Jahr 2018: Kremlchef Wladimir Putin reist zu Kneissls Hochzeit an und schwingt mit ihr das Tanzbein, begleitet von großem Wirbel in der Alpenrepublik. Es sind Bilder, die auch durch alle russische Medien geistern und der damaligen Außenministerin zu Berühmtheit im flächenmäßig größten Land der Erde verhelfen. Nach ihrer angeblich erzwungenen „Flucht“ aus dem Westen wohnt Kneissl nun seit knapp drei Jahren in einem russischen Dorf. Wie es ihr dort wirklich geht, hat die Ex-Politikerin dem lokalen russischen Nachrichtenportal „YA62.ru“ erzählt. Die „Krone“ hat die wichtigsten Passagen aus dem Russischen übersetzt und zusammengetragen.
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