03.05.2017 13:55 |

Bilanz 2016

Internet-Ombudsmann musste 3700 Mal Hilfe leisten

Abo-Fallen, Vertragsstreitigkeiten sowie Lieferprobleme haben im Vorjahr den Löwenanteil jener 3700 Schlichtungsanträge ausgemacht, mit denen sich der Internet Ombudsmann zu beschäftigen hatte. Etwa zwei Drittel davon wurden erfolgreich im Sinne der Verbraucher abgeschlossen, so die Bilanz. Insgesamt beträgt die Schadenhöhe rund 1,335 Millionen Euro.

Mit insgesamt 32 Prozent haben es die Beschwerden bezüglich Abo-Fallen auf Platz eins geschafft. Diese betreffen insbesondere Rechnungen und Mahnungen nach der Registrierung bei vermeintlich kostenlosen Online-Diensten. Bernhard Jungwirth, Projektleiter des Internet Ombudsmann: "Mit substanzlosen Pfändungsdrohungen werden Betroffene verunsichert und versucht, sie zur Zahlung zu bewegen."

Vertragsstreitigkeiten und Lieferprobleme
Vertragsstreitigkeiten folgen mit 23 Prozent, wobei sich die Parteien in der Regel nicht einig waren, ob überhaupt ein Vertrag zustande gekommen ist bzw. war die Höhe des Kaufpreises strittig. Häufig betraf dies ungewollte Bestellungen von Diätpillen und Kosmetikprodukten. Platz drei betrifft Lieferprobleme mit nicht erfolgter oder verspäteter Leistung (9,4 Prozent), gefolgt von Vertragslaufzeit (8,7 Prozent) und Rücktrittsrecht (6,7 Prozent).

Weitere 2323 Kontakte hatten keine konkreten Beschwerden gegen ein Unternehmen zum Inhalt. Vielmehr handelte es sich vor allem um Rechtsfragen und solche zum Thema Sicherheit bei Online-Einkäufen.

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