20.04.2017 13:40 |

Feinde der "Pumpe"

Erst Entzündung im Körper, dann Herzprobleme

Drei Faktoren zerstören Ihr Herz: Hoher Blutdruck, Infektionen im Körper und Gifte wie Rauchen oder Alkohol. Dass Hypertonie sowie Genussmittel auf Dauer Schaden verursachen, ist den meisten Menschen klar. Weniger bekannte Ursachen für Beschwerden am Organ stellen Infektionen oder vielmehr das Ignorieren derselben dar.

"Ganz egal, ob grippaler Infekt, Fieber, starke Verkühlung, Eiterherde oder eine oft unterschätzte Zahnentzündung - solche Leiden bedeuten immer eine Belastung für den Organismus und können auch zu einer Entzündung des Herzmuskels führen. Alle diese Erkrankungen müssen deshalb ernst genommen werden. Das oberste Gebot lautet: Auskurieren und Belastungen meiden", appelliert der Wiener Arbeitsmediziner Dr. Peter Kritscher.

Training macht die "Pumpe" stark
Um das Herz grundsätzlich zu kräftigen, ist vor allem körperliches Training notwendig. Auch im Alltag sollte man sich regelmäßig bewegen wie etwa Stiegen steigen statt Lift fahren, kurze Wege zu Fuß gehen, aber Überanstrengung vermeiden. Empfehlenswert: Spazieren gehen, Gymnastik, Tanzen, Wandern, Bergwandern, Nordic Walking, Skilanglauf, Eislaufen, Dauerlauf, Inline-Skaten, Schwimmen, Radfahren, Golfspielen.

Eine von UNIQA Österreich in Auftrag gegebene Gesundheitsstudie ist der Frage nachgegangen, wie viel sich die Österreicher sportlich betätigen. Durchschnittlich bewegen wir uns zwei Tage in der Woche. 17,9 Prozent halten gar nichts von Sport, gerade einmal 3,7 Prozent trainieren täglich.

Eva Greil-Schähs, Kronenzeitung

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