Mi, 17. Oktober 2018

Pressekonferenz

20.01.2017 12:22

Note 7: Samsung legt Ursachen für Brände offen

Nach monatelangen Untersuchungen will Samsung am Montag bei einer Pressekonferenz im südkoreanischen Seoul über die Ursachen für die Brände bei seinem Smartphone Galaxy Note 7 berichten. Nach Informationen des "Wall Street Journal" war es bei einigen Batterien die abweichende Größe, die zur Überhitzung führte. Bei anderen habe es Produktionsfehler gegeben, schrieb die Zeitung am Freitag unter Berufung auf informierte Personen.

Samsung hatte mit dem Smartphone ein für die Branche beispielloses Debakel erlebt. Nach ersten Bränden gab es im September zunächst eine Austauschaktion. Nachdem aber auch vermeintlich sichere Ersatzgeräte in Brand gerieten, stellte der Smartphone-Marktführer das Modell komplett ein. Weltweit mussten rund 2,5 Millionen Geräte zurückgerufen werden.

Es folgten Klagen von Verbrauchern unter anderem in den USA und Südkorea. Samsung muss die Angelegenheit aus der Welt schaffen, bevor sein nächstes Flaggschiff-Modell, das Galaxy S8 vorgestellt werden kann. Erwartungsgemäß dürfte dies auf dem Ende Februar im spanischen Barcelona stattfindenden Mobile World Congress der Fall sein.

Dem "Wall Street Journal" zufolge waren - wie bereits vermutet - bei der ersten Generation die Batterien zum Teil zu groß für den vorgesehen Raum im Inneren des Geräts. Bei den Ersatzbatterien eines anderen Herstellers habe es Produktionsfehler beim schnellen Hochfahren der Fertigung gegeben, hieß es ohne nähere Angaben.

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