Nach Druck der EU

Hörbuch-Streit bei iTunes: Apple lenkt ein

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19.01.2017 13:55
Porträt von krone.at
Von krone.at

Nach Verfahren deutscher und europäischer Wettbewerbshüter wird Apple die Hörbücher für seine iTunes-Plattform nicht mehr nur exklusiv bei der Amazon-Tochter Audible beziehen. Die EU-Kommission und das Bundeskartellamt begrüßten den Schritt und stellten ihre Verfahren ein. Sie gingen auf eine Beschwerde des Börsenverbands des Deutschen Buchhandels zurück.

Der Verband, der die Interessen von Verlagen und Buchhandlungen vertritt, ging gegen die Exklusiv-Vereinbarungen vor, nach denen Apple die Hörbücher für seinen Download-Dienst nur bei Audible bezog. Audible belieferte zugleich keine anderen Musikplattformen. Diese weltweite Ausschließlichkeit wurde zum Jänner aufgehoben.

Audible wird weiter mit Apple zusammenarbeiten - die Verlage können nun aber auch direkt ihre Hörbücher dem iPhone-Konzern anbieten. Bundeskartellamt und EU-Kommission hoffen nun auf mehr Wettbewerb und niedrigere Preise für Verbraucher. Zugleich ist die iTunes-Plattform nur einer von vielen Playern im Hörbuch-Markt.

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