Mi, 20. Juni 2018

Übernachtungsabgabe

21.11.2016 15:31

Airbnb schließt Steuer-Deals mit Hunderten Städten

Das Zimmervermittlungsportal Airbnb will bis Ende 2017 mit 500 weiteren Städten Steuervereinbarungen schließen. Es gebe bereits 200 solcher Vereinbarungen, über die das Unternehmen Übernachtungssteuern von seinen Kunden einziehe und an die örtlichen Behörden weiterreiche, sagte Airbnb-Chef Brian Chesky der "Financial Times" vom Montag.

Die bis Ende 2017 angepeilten 700 Städte sorgen demnach für 90 Prozent der Einnahmen des Portals. Airbnb ist weltweit in über 50.000 Städten tätig und hat etwa mit Amsterdam, Chicago oder Nizza entsprechende Vereinbarungen. In Paris, dem größten Markt, kassiert Airbnb dem Bericht zufolge für die Zimmer 0,83 Euro pro Nacht an Tourismusabgabe.

Mit einem Steuerabkommen gebe es kein "existenzielles Risiko", betonte Chesky. In Frankreich, dem zweitgrößten Markt für Airbnb nach den USA, zieht das Unternehmen seit 2015 in Paris und im Skiort Chamonix automatisch Übernachtungssteuern ein. Seither wurde dies auf andere große Städte ausgeweitet.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Newsletter

Melden Sie sich hier mit Ihrer E-Mail-Adresse an, um täglich den "Krone"-Newsletter zu erhalten.