Mi, 22. August 2018

Regeländerung

23.11.2016 14:29

Prämenstruelles Syndrom: Das hilft wirklich!

Viele Frauen kennen es: Jeden Monat werden sie bereits Tage vor dem Eintreten ihrer Menstruation von einer eigenartigen Schwerfälligkeit begleitet. Das Stimmungsbarometer sinkt in den Keller, während der Appetit scheinbar unaufhörlich steigt - und auch die Haut hat schon mal bessere Tage gesehen. Doch allein eine Ernährungsumstellung kann sich positiv auf das sogenannte prämenstruelle Syndrom auswirken.

Was man essen und wovon man lieber die Finger lassen sollte, erklärt jetzt der Branchendienst "medicalpress":

PMS: Das Leid der Frauen
Schätzungen zufolge leiden rund 80% aller Frauen am prämenstruellen Syndrom. Dabei kommt es zu verschiedenen Beschwerden, die sich während der letzten vier bis 14 Tage vor dem Eintreten der Periode in jedem Monatszyklus zeigen können. Der Schweregrad variiert. Der Autor Guy Abraham hat das prämenstruelle Syndrom in vier unterschiedliche Grade eingeteilt:

  • PMS A: Die erste Stufe ist durch Nervosität, Angst, Reizbarkeit und Stimmungsschwankungen gekennzeichnet.
  • PMS C: Das Hauptsymptom dieser Form ist der gesteigerte Appetit auf Süßigkeiten. Daneben treten Erscheinungen wie Müdigkeit, Kopfschmerzen bis hin zur Migräne sowie eine erhöhte Herzfrequenz auf.
  • PMS H: Bei dieser Form des prämenstruellen Syndroms kommt es verhäuft zur Bauchauftreibung, Ödemen im Bereich der Knöchel, Hände und im Gesicht, einer Gewichtszunahme, Brustspannen und Schwellungen.
  • PMS D: Es kommt es zu einer depressiven, weinerlichen Verstimmung. Zudem leiden viele Frauen häufig unter Schlaflosigkeit, einer erhöhten Licht- und Lärmempfindlichkeit sowie einer verminderten Libido.

Zwar wird eine Ernährungsumstellung allein die Symptome nicht unterdrücken, bestimmte Lebensmittel können die unangenehmen Erscheinungen jedoch lindern. Beobachtungen haben ergeben, dass Frauen, die kurz vor ihrer Menstruation stehen, häufiger einen niedrigen Gehalt an Calcium, Magnesium und Vitamin B6 aufweisen. Sie müssen Defizite über die Ernährung oder Nahrungsergänzungsmittel ausgleichen. Idealerweise fangen sie damit rund anderthalb Wochen vor dem Beginn der Menstruation an.

Zu den empfohlenen Lebensmitteln zählen:

  • Vollkorn- und Mehrkornbrot
  • Haferflocken
  • Milchprodukte (vor allem Joghurt, Kefir, Quark)
  • Nüsse (Walnüsse, Erdnüsse, Sonnenblumenkerne)
  • Fisch und Meeresfrüchte (Lachs, Makrele, Hering, Muscheln)
  • Olivenöl
  • Tomaten, Salat, Spinat, Brokkoli, Kartoffeln, Sojabohnen (regulieren den Hormonspiegel)
  • Getreide und brauner Reis
  • Ananas, Zitrusfrüchte, Bananen
  • saisonale Früchte (Wassermelone, Erdbeeren, Kirschen)
  • Kräutertees (Baldrian, Pfefferminze, Kamille, Melisse)

Der Ernährungswissenschaftler Carlson Wade hat die Empfehlungen auf den jeweiligen PMS-Typ spezifiziert:

  • PMS A: Zucker, tierische Fette und Milchprodukte einschränken; Magnesium- und Vitamin-B6-Zufuhr erhöhen; leichten Sport ausüben
  • PMS C: tierische Fette durch pflanzliche ersetzen; Zufuhr von Magnesium, B-Vitamine und Zink erhöhen
  • PMS H: Zucker, Salz und tierische Fette vermeiden; Zufuhr von Magnesium, Vitamin B6 und E und Kalium erhöhen
  • PMS D: Wie bei den anderen Arten, Zucker, Salz und tierische Fette vermeiden; Zufuhr von Magnesium, Vitamin B6 und E und Kalium erhöhen

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