Di, 21. August 2018

Mord in "Frisco"

09.08.2016 09:55

"Pokémon"-Spieler kaltblütig von hinten erschossen

In San Francisco ist ein 20-Jähriger beim "Pokémon Go"-spielen kaltblütig erschossen worden. Der Mann hatte abends in einem Park mit dem Smartphone Jagd auf Nintendos Taschenmonster gemacht, als er von einem Unbekannten in den Rücken geschossen wurde. Ein Freund des Opfers wurde Zeuge der Bluttat.

"Soweit wir wissen, gab es keine Konfrontation. Es wurde nichts gesagt - weder in die eine, noch in die andere Richtung. Es war völlig sinnlos: Der Täter kam, schoss ihn in den Rücken und lief davon", sagt ein Freund der Familie des getöteten Calvin Riley im Gespräch mit einem lokalen TV-Sender.

Opfer wurde laut Polizei nicht ausgeraubt
Die Polizei bestätigt diese Version der Geschehnisse: Dem Opfer wurden keine persönlichen Dinge abgenommen, es habe sich um keinen Raubmord gehandelt. Warum der junge Mann erschossen wurde, bleibt somit vorerst völlig unklar.

Fix ist: Riley hatte gemeinsam mit einem Freund abends in einem Park Pokémon gejagt, als sich die Bluttat ereignete. Die beiden hatten kurz zuvor noch eine Gestalt auf einem Hügel gesehen, ihr aber keine weitere Beachtung geschenkt. Riley und sein Freund waren in ihre Handys vertieft, als der junge Mann in den Rücken geschossen wurde.

Polizei hofft auf Hinweise von Augenzeugen
Da es sich bei dem Park, in dem sich der Mord zutrug, um eine beliebte Touristenattraktion handelt, hofft die Polizei auf Hinweise von Augenzeugen, um den Mord aufzuklären. Vom Freund Rileys dürfte sie indes kaum brauchbare Hinweise bekommen, schließlich war dieser in "Pokémon Go" vertieft.

Es ist nicht der erste Zwischenfall bei Nintendos und Niantics "Pokémon"-Jagd. Es kam bereits zu Überfällen, Verkehrsunfällen und Stürzen von Klippen. Eine Spielerin fand sogar eine Wasserleiche. Weltweit rufen Behörden deshalb zur Vorsicht beim Spielen auf, in einigen Ländern - etwa im Iran oder in Malaysia - gibt es sogar "Pokémon Go"-Verbote.

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