Di, 18. September 2018

Ashley Madison

06.07.2016 08:45

Seitensprung-Website betrog Männer mit Chatbots

Die Dating-Website Ashley Madison hat fast ein Jahr nach den ersten Vorwürfen zugegeben, dass sich bei ihr Software-Bots als Frauen ausgaben, um männlichen Kunden das Geld aus der Tasche zu ziehen. In den USA sei diese Vorgehensweise im Jahr 2014 eingestellt worden und international 2015, teilte der kanadische Betreiber Avid Life Media ohne nähere Zeitangaben mit.

Das Unternehmen gab auch die Berufung von Rob Segal zum Firmenchef bekannt. Der Vorgänger Noel Biderman war bereits im August 2015 nach einem Hacker-Angriff, der Daten von Kunden offenlegte, und den Schummel-Vorwürfen zurückgetreten.

Das Datenleck war für viele ganz besonders verheerend, da Ashley Madison sich als Portal für Seitensprünge vermarktete. Segal entschuldigte sich in einem Interview mit dem "Wall Street Journal" ausdrücklich dafür.

Die Bot-Software gab sich bei männlichen Nutzern als an ihnen interessierte Frauen aus. Da sie für das Verschicken von Nachrichten Geld bezahlten, konnte Ashley Madison damit Geld verdienen. Jetzt versicherte das Unternehmen, Bots würden nicht mehr eingesetzt und das werde auch in Zukunft so bleiben.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Newsletter

Melden Sie sich hier mit Ihrer E-Mail-Adresse an, um täglich den "Krone"-Newsletter zu erhalten.

Nachrichten aus meinem Bundesland
Die Bekanntgabe Ihres Bundeslandes hilft uns, Sie mit noch regionaleren Inhalten zu versorgen.