Drama um 42-Jährigen

Familienvater stirbt bei Kollision mit Kleinbus

Salzburg
29.07.2026 18:00

Großalarm im Pinzgau am Dienstagabend nach einem tragischen Unfall in Piesendorf: Bei einem Frontalzusammenstoß zweier Kleinbusse starb ein einheimischer Familienvater (42). Sieben Urlauber aus Saudi-Arabien wurden teils schwer verletzt, darunter vier Kinder. Ein Großaufgebot der Einsatzkräfte musste zu dem Horrorunfall ausrücken.

Es war ein schreckliches Bild, das die Einsatzkräfte am Dienstagabend in Piesendorf in Salzburg erleben mussten. Zwei Kleinbusse krachten kurz nach 22 Uhr auf der B168 im Ortsgebiet auf der Höhe des Hauses Praga frontal zusammen. Der 42-jährige Lenker fuhr plötzlich auf die Gegenfahrbahn. Der Lenker des anderen Kleinbusses konnte nicht mehr rechtzeitig ausweichen.

Die beiden Fahrer wurden bei dem Crash eingeklemmt und mussten von der Feuerwehr Piesendorf erst aus dem Fahrzeug befreit werden. Bei dem Aufprall wurde der allein fahrende Pinzgauer Familienvater so schwer verletzt, dass er noch an der Unfallstelle verstarb.

Schwerverletzte mit Helikopter abtransportiert
Der 38-jährige arabische Fahrer und eine weitere schwer verletzte Person wurden mit dem Notarzthubschrauber in die Klinik nach Schwarzach und ins Landeskrankenhaus geflogen. Die fünf weiteren Mitfahrer, vier Kinder und ein Erwachsener, wurden vom Roten Kreuz leicht verletzt ins Krankenhaus Zell am See gefahren.

Den Einsatzkräften bot sich ein Bild des Schreckens.
Den Einsatzkräften bot sich ein Bild des Schreckens.(Bild: Freiwillige Feuerwehr Zell am See)

Dutzende Einsatzkräfte zu Großalarm gerufen
„Nach der Erstalarmierung haben wir aufgrund des gemeldeten Schadensausmaßes umgehend einen Großalarm ausgelöst und die Dienstmannschaft verstärkt. Insgesamt standen 39 Mitarbeiter des Roten Kreuzes mit acht Rettungs-, zwei Notarzteinsatzfahrzeugen sowie zwei Notarzthubschraubern im Einsatz“, heißt es von Thomas Huber, Einsatzleiter des Roten Kreuzes. Weiters waren 60 Mann der Feuerwehren aus Piesendorf und Zell am See vor Ort.

Laut Polizei habe eine hinterbei fahrende Zeugin gesehen, dass der Bus des Pinzgauers auf die Gegenfahrbahn geriet. Nach wie vor unklar ist, was den 42-Jährigen zum Fahrbahnwechsel veranlasste. Ein Sachverständiger wurde wegen der Eindeutigkeit der Unfallursache nicht zurate gezogen. 

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