Optimismus bei Bränden
50.000 Spanier dürfen wieder in ihre Häuser zurück
Während Hitze, Wind und Trockenheit den Feuerwehrleuten in Frankreich große Probleme bereiten, gibt es gute Neuigkeiten aus Spanien. Dort kehren seit Dienstagabend mehr als 50.000 Menschen rund um Madrid wieder nach und nach in ihre Häuser zurück. Die Behörden hoben die Evakuierungen und Ausgangsbeschränkungen für 19 Ortschaften auf.
Am Mittwoch waren aber noch etwa 40.000 Menschen von Evakuierungen oder Ausgangsbeschränkungen betroffen. Die Einsatzkräfte erzielten bei der Bekämpfung der Waldbrände im Westen der Region Madrid sowie in den angrenzenden Provinzen Ávila und Toledo Erfolge. Die Flammen hätten sich nicht weiter ausgebreitet, sagte Spaniens Innenminister Fernando Grande-Marlaska. Glutnester müssen noch abgelöscht und die Brandgebiete gesichert werden. Die Behörden gaben zu bedenken, dass bis Sonntag eine Hitzewelle anhalten soll, die die Löscharbeiten erschweren dürfte.
„Die Dinge entwickeln sich positiv, wenn auch größte Vorsicht geboten ist“, sagte Spaniens Regierungschef Pedro Sánchez. Meteorologinnen und Meteorologen sagten Temperaturen von bis zu 40 Grad Celsius voraus. Größere Sorgen bereitet jetzt der Waldbrand in der Provinz Castellón im Osten des Landes, wo die Flammen weiterhin außer Kontrolle sind. Dieses Feuer umfasste bisher ungefähr 10.000 Hektar Wald- und Buschland.
Feuer auf Paros unter Kontrolle
Gute Nachrichten gab es am Mittwoch auch aus Griechenland. Dort ist ein Waldbrand auf der Insel Paros inzwischen unter Kontrolle. Zuvor hatten die Einsatzkräfte die ganze Nacht gegen die Flammen gekämpft, vollständige Entwarnung gab die Feuerwehr wegen der starken Winde in der Region aber noch nicht.
In Frankreich setzte die Feuerwehr am Mittwoch alles daran, eine erneute Ausbreitung des Waldbrands bei Bordeaux zu verhindern. Sie kämpfen gegen Temperaturen von bis zu 41 Grad Celsius, sinkende Luftfeuchtigkeit und Windstöße von bis zu 45 km/h. In drei Bereichen brachen neue Brände aus. 126 Feuerwehrleute wurden inzwischen bei den Löscharbeiten verletzt.
Unterdessen ist auch in der südwesttürkischen Provinz Mugla an der Ägäis ein Waldbrand ausgebrochen. Ein Krankenhaus und Wohngebiete wurden evakuiert. Der Brand war auf einer landwirtschaftlich genutzten Fläche ausgebrochen und breitete sich durch starken Wind auf die anliegenden Wälder aus. Die Flammen schlugen von Bäumen über eine Straße, die daraufhin für den zivilen Verkehr gesperrt wurde.













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