Gianni Infantinos WM-Verkaufspläne beschäftigen die Fußballwelt seit Dienstag. Jetzt hat sich auch Bayern Münchens Sportboss Max Eberl zu der Causa geäußert – und er spart nicht mit klaren Worten: „Das ekelt mich an!“
Er findet die Idee, Anteile an FIFA-Bewerben wie der Weltmeisterschaft und der Klub-WM zu verkaufen, „beschämend“, so Eberl am Mittwoch bei einer Pressekonferenz im Rahmen des Bayern-Trainingslagers am Tegernsee.
„Ich schäme mich, dass wir im Fußball über solche Gedanken reden. Der Fußball gehört uns nicht, das ist ein Spiel“, sprach Eberl Klartext. Er fühle sich als „Kind des Fußballs, ich darf das schon mehrere Jahre machen. Selbst mich, der im Fußball zu Hause ist, ekelt das an.“

Eberl würde Boykott unterstützen
Die ganze Causa fühle sich für ihn „echt beschissen“ an. Weshalb er – „obwohl ich kein Freund von Boykott bin“ – es gut findet, dass die UEFA in Erwägung zieht, FIFA-Bewerbe zur Not zu boykottieren. Eberl fände es gut, wenn „wir als Europa die Stirn bieten und sagen: ‘Nein, da machen wir nicht mit, das ist nicht unser Sport‘“.
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