Mo, 16. Juli 2018

Völlig durchgeknallt

17.06.2016 00:04

So stellt man sich bei Rolls-Royce die Zukunft vor

Wer einen Rolls-Royce fährt, will auffallen. Und das wohl auch in Zukunft. Zumindest zeigt die 103EX genannte Studie einen Rolls-Royce für das Jahr 2040, der in einer äußerst bizarren, doch mit hohem Wiedererkennungswert gesegneten Außenhaut gesteckt.

Bizarr wirkt jedenfalls die Front dieser sich weit jenseits aller Serienbauambitionen bewegenden Studie. Der frei schwebende, illuminierte Kühlergrill wirkt wie die mächtigen Schneidezähne eines Nagetiers, während die vorderen Kotflügel den Klauen eines Faultiers ähneln, welches zudem aus bösen Roboteraugen schaut. Bizarr muten auch die halbverkleideten 28-Zoll-Räder an, dank derer der 5,9 Meter lange Karosseriekorpus zu schweben scheint. Diesen Eindruck soll der mit einem vorausschauenden Fahrwerk ausgestattete Luxusschlitten übrigens auch den Insassen beim Fahren bieten.

Immerhin rollt der Wagen noch auf konventionellen Rädern, die allerdings elektrisch angetrieben werden. V12-Maschinen, die das böse Benzin verfeuern, wird es im Jahr 2040 nach Ansicht von Rolls-Royce nicht mehr geben. Und natürlich kann der Zukunfts-Brite autonom fahren, sodass "Fahrer" und "Beifahrer" den besonderen Luxus der Fahrgastkabine in vollen Zügen genießen können.

Bereits der Einstieg ins Auto stimmt die Fahrgäste auf ein erhabenes Erlebnis ein. So klappt das Dach nach oben, während sich die Seitentür nach hinten öffnet. Zugleich wird über Scheinwerfer eine Art roter Teppich vor das Einstiegsportal auf den Boden projiziert. Da der nicht näher spezifizierte E-Antrieb an der Hinterachse Platz findet, ist im eigentlich klassischen Motorraum Platz für Gepäck, welches seitlich eingeladen wird.

Der Innenraum empfängt seine Gäste mit einem besonders viel Behaglichkeit versprühenden Kanapee, während ein Großteil der Fahrgastzelle großflächig mit Holzapplikationen vertäfelt ist. Ein Lenkrad braucht der 103EX selbstredend nicht mehr, denn Chauffeur James ist ja bereits eingebaut. Dort, wo sich normalerweise ein Armaturenbrett befindet, macht sich ein riesiger OLED-Bildschirm breit, auf dem sich alle denkbaren Inhalte und Informationen anzeigen lassen.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Aktuelle Schlagzeilen
„Einmal in 100 Jahren“
Wolgograd-Erdrutsch! Schwere Schäden am Stadion
Fußball International
Mit Benzin übergossen
Obersteirer wollte Ex-Freundin anzünden
Steiermark
Weltmeister-Land ruft
Transfer-Hammer! Wechselt Caleta-Car zu Marseille?
Fußball International
Klassiker zog an
Knapp zwei Millionen verfolgten WM-Finale im ORF
Fußball International
Wegen Überlastung
Erstmals Pannenstreifen auf A4 freigegeben
Österreich

Newsletter

Melden Sie sich hier mit Ihrer E-Mail-Adresse an, um täglich den "Krone"-Newsletter zu erhalten.