War der Bus zu hoch oder die Unterführung zu niedrig? Am Ende egal: Ein aus Linz (OÖ) kommender Reisebus blieb kurz nach der tschechischen Grenze in einer Bahnunterführung spektakulär stecken. Vier Reisende wurden dabei leicht verletzt. Der Busfahrer hatte offenbar die Höhenwarnung ignoriert.
Der aus Linz abgefahrene Reisebus hat in Südböhmen, gleich hinter der oberösterreichischen Grenze, in der Ortschaft Rybnik (Zartlesdorf) eine Brücke gerammt und ist unter ihr stecken geblieben. Der Fahrer habe wahrscheinlich die Verkehrsschilder missachtet, teilte die Polizei am Dienstag mit. Auf Bildern ist zu sehen, dass der Bus für die Durchfahrt durch die Eisenbahn-Unterführung zu hoch war. Das Dach wurde eingedrückt, Fensterscheiben sprangen heraus. Vier Menschen wurden laut Rettungsdienst mit leichten Verletzungen an Ort und Stelle behandelt.
Richtung Krumau unterwegs
Die rund zwei Dutzend Fahrgäste konnten ihre Reise aus der oberösterreichischen Landeshauptstadt ins südböhmische Cesky Krumlov (Krumau) mit einem Ersatzbus der Feuerwehr fortsetzen. Der Betrieb auf der Bahnstrecke kam vorübergehend zum Erliegen. Auch die Straße musste gesperrt werden. Einsatzkräfte des Bahn-Netzbetreibers Sprava zeleznic sollen den Reisebus nun mit einem Spezialfahrzeug bergen.
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