Papst Leo XIV. hat in einer Videobotschaft an die Teilnehmer des zehnten Austrian World Summit (AWS) in Wien zu verstärktem internationalen Einsatz für Klima- und Umweltschutz aufgerufen.
Papst Leo XIV. hat vor den Folgen des Klimawandels und der Ausbeutung natürlicher Ressourcen gewarnt. Beides führe zu einer „spürbaren Verschlechterung der Lebensqualität“ und gefährde den Frieden. Die Umweltkrise sei „kein isoliertes Problem, sondern vielmehr der ökologische Aspekt der gegenwärtigen sozioökonomischen Krise“.
Schutz für Mensch und Natur
Der Papst betonte auch die religiöse und ethische Dimension des Umweltschutzes. Viele Religionen verstünden die Schöpfung als göttliches Geschenk und das Leben als heilig. Daraus folge die Verantwortung, Natur und Menschen gleichermaßen zu schützen.
Hier sehen Sie die siebenminütige Videobotschaft des Papstes
Leo XIV. beklagt Ausbeutung natürlicher Ressourcen
Leo XIV. forderte eine „gerechte Transformation“ der Gesellschaft. Das Gemeinwohl müsse Vorrang vor Profit haben, wohlhabendere Staaten müssten ihre Verpflichtungen gegenüber ärmeren Ländern erfüllen. Politische Ängste vor Veränderung, Machtverlust und ungewissen Folgen dürften notwendige Maßnahmen nicht blockieren.
Als Leitlinien nannte der Papst Glaube, Hoffnung und Liebe. Vor allem eine „Kultur der Fürsorge“ und gesellschaftliche Solidarität könnten Umwelt und Lebensqualität langfristig schützen.
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