„Bruce weiß noch ganz genau, wer wir sind!” Emma Heming räumt jetzt mit einem weitverbreiteten Missverständnis über die Erkrankung ihres Ehemanns Bruce Willis auf. Im Podcast „The BossTicks“ erklärte sie, dass die Form der frontotemporalen Demenz (FTD) des „Stirb langsam“-Stars nicht dieselben Auswirkungen habe wie Alzheimer – und sein Gedächtnis nicht beeinträchtigt sei.
„Die Form von FTD, die Bruce hat, beeinträchtigt die Sprache“, enthüllte die 47-Jährige. Andere Varianten könnten dagegen vor allem das Verhalten oder auch die Bewegungsfähigkeit beeinflussen. Auf die Frage, ob Bruce’ Erkrankung sein Gedächtnis beeinträchtige, antwortete Emma: „Nein, das tut sie nicht.“
„Nicht Alzheimer, sondern FTD“
Viele Menschen würden bei Demenz automatisch an Gedächtnisverlust denken. Bei Bruce sei dies jedoch anders: „Wenn Leute fragen: ,Erinnert er sich noch daran, wer ihr seid?‘ – ja, das tut er, denn er hat nicht Alzheimer, sondern FTD.“
Diagnose 2023 öffentlich gemacht
Während Alzheimer die häufigste Form der Demenz insgesamt ist, gilt die frontotemporale Demenz als die häufigste Demenzform bei Menschen unter 60 Jahren. Die Familie hatte im März 2022 bekannt gegeben, dass Willis seine Schauspielkarriere wegen einer Aphasie-Erkrankung beenden müsse. Im Februar 2023 wurde anschließend die Diagnose frontotemporale Demenz (FTD) öffentlich gemacht.
In einer damaligen Erklärung beschrieb die Familie FTD als eine schwere und oft wenig bekannte Krankheit. Da die Diagnose häufig erst nach Jahren gestellt werde, könnte sie deutlich weiter verbreitet sein als bislang angenommen. Zugleich äußerten die Angehörigen die Hoffnung, dass die öffentliche Aufmerksamkeit für Bruce Willis dazu beiträgt, das Bewusstsein für die Krankheit zu stärken und die Forschung voranzubringen.
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