Kurioser Wettbewerb in Tunesien. Der Hersteller des Handyspiels "Bagra", in dem man virtuelle Kühe vor Viehdieben schützt, hat die Community zur Highscore-Jagd aufgerufen und einen eher ungewöhnlichen Preis gestiftet: eine ganze Kuh.
"Pamela", so der Name des Huftiers, ging an den "Bagra"-Spieler mit der höchsten Punktzahl. Er hatte die Wahl, die Kuh zu spenden oder - lebendig oder geschlachtet und zerlegt - selbst zu übernehmen. Zum Glück für das Tier entschied sich der Gewinner einem Bericht der lokalen Nachrichtenseite "Tuniscope" zufolge dafür, "Pamela" lebendig in seine Obhut zu nehmen.
"Bagra": Herde vor Viehdieben schützen
Im für Android und iOS verfügbaren Smartphone-Spiel "Bagra" schlüpfen Spieler in die Haut eines Rinderzüchters, der seine Herde vor Viehdieben schützt. Wie es bei Smartphone-Spielen häufig vorkommt, können die Spieler ihr Vorankommen dabei mit echtem Geld beschleunigen. Wie viel Echtgeld der Gewinner der Kuh ausgegeben hat, ist nicht bekannt.
Nächste Preis-Kuh steht bereit
Für das Entwicklerstudio DigitalMania, das die Hirtensimulation entwickelt hat, ist der Wettbewerb allem Anschein nach ein Erfolg gewesen. Hätten die Einnahmen die Kosten nicht überstiegen, würde man sonst wohl kaum einen weiteren Wettbewerb abhalten. Dass der kommt, ist aber fix: DigitalMania hat bereits eine Kuh namens "Brigitte" gekauft.
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