"Eduwise ist ein komplett ausgestattetes Notebook, das mit Standardsoftware arbeitet", erklärt Intel-Sprecher Christian Anderka. Der 400-Dollar-Laptop ist Teil des World Ahead-Programmes, das bisherige Intel-Anstrengungen auf diesem Gebiet zusammenfasst.
Otellini bekräftige auf der Konferenz das Engagement von Intel, die Lücke bei der technischen Ausstattung zwischen reichen und armen Ländern zu schließen. "Niemand will die digitale Spaltung mit der Technologie von gestern überwinden", so der Intel-Chef mit einer Anspielung auf den 100-Dollar Laptop des MIT-Mitarbeiters Nicolas Negroponte, bei dem sich auch AMD beteiligt.
Nicht nur billig, sonder auch universell einsetzbar
Die Strategie hinter Negropontes Geräten ist es, sie so weit abzuspecken, dass die zu einem günstigen Preis produziert werden können. Intel verfolge hier einen anderen Ansatz, erklärte Ende 2005 auch Intel-Vorstandsvorsitzender Craig Barrett. Ziel sei es nicht nur billige Hardware zusammenzubauen, sondern die Geräte müssen auch universell einsatzfähig sein, so Barrett.
Flash Speicher, Windows XP und Touchscreen
Eduwise sei in Brasilien, Indien und China entwickelt worden. Anstatt einer Festplatte komme Flash-Speicher zum Einsatz, als Betriebssystem sei Windows XP installiert. "Das Notebook wird außerdem mit einem Touch-Screen ausgestattet sein", erläutert Anderka. Neben der Hardware hat Intel auch eine Software vorgeführt, die es Lehrern ermöglicht, die Internet-Nutzung der Schüler zu überwachen.
Zudem sollen sich zentral Videos und Präsentationen starten lassen. Vom Rechner des Lehrers aus könne eingesehen werden, wie weit ein Schüler das Material durchgearbeitet hat. (pte)










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