Befragt danach, ob er den "Deutschen das "Tatort"-Gucken austreiben wolle, antwortete Hastings: "Ja, durchaus. Sonntagabend, 20.15 Uhr, ist bei Ihnen eine feste Zeit vor dem Fernseher. Davon habe ich gehört, kurios. Ich glaube nicht, dass Sie das in zehn Jahren noch tun werden."
Wenn es nach Hastings geht, sollen wir uns spätestens dann vom Fernsehen mit seinen festen Sendezeiten verabschiedet haben. Das Auto habe ja auch das Pferd abgelöst, verweist der Netflix-Gründer auf die "junge Generation", von der jeder schon jetzt schaue, "wann er Lust und Zeit hat".
"Ich vergleiche die Sender gerne mit dem Telefon", so Hastings gegenüber der "FAZ" weiter: "Natürlich gibt es noch das Festnetz, hier in meiner Hotelsuite steht auch so ein Gerät herum. Aber das benutzt kein Mensch. Alle haben Smartphones."
Viele Große hätten den Wandel halt verschlafen, sieht Hastings die große Chance für seinen Streaming-Dienst. Bis 2016, so das ehrgeizige Ziel, soll dieser in "allen Ländern der Welt" vertreten sein.
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