Nintendos "Revolution" kommt zwar wesentlich leistungsstärker als der aktuelle "Gamecube" daher, mit Microsofts Xbox 360 und der kommenden Playstation 3 dürfte die Konsole aber in punkto Leistung nicht mithalten können. Wurde der Cube bislang mit 485 MHz betrieben, so soll die neue Konsole mit 729 MHz arbeiten. Das will zumindest die US-Spielewebsite IGN von Softwareherstellern in Erfahrung gebracht haben. Allen Gerüchten zum Trotz wird man aller Wahrscheinlichkeit nach bei Nintendo auf einen einzigen Prozessorkern setzen.
Neue Details gibt es auch zur Grafik-Leistung: Die soll angeblich in Form des 243 MHz starken "Hollywood"-Grafikchips der Firma ATI zum Einsatz kommen. Bekannt ist bereits, dass Nintendo beim "Revolution" noch auf Standardauflösungen und noch nicht auf High Definition setzt. Auch beim Laufwerk setzt man auf den herkömmlichen DVD-Standard und nicht - wie beispielsweise Sony - auf das neue Blu-ray-Format. Dafür soll die "Revolution"-Konsole einen Steckplatz für SD-Speicherkarten bieten und über einen 512 MB großen Flashspeicher verfügen. Den wird man beispielsweise für Downloads benötigen, die über den kommenden Online-Dienst heruntergeladen werden können.
Doch was Nintendos Konsole an Leistung fehlen könnte, das dürfte durch ein kleineres, leichter zu kühlendes und daher letzten Endes auch kostengünstigeres Gehäuse wieder wettgemacht werden. Zudem scheint man bei Nintendo - wie der futuristische Controller bereits erahnen lässt - wesentlich mehr Zeit und Geld in innovative Spiele-Entwicklung stecken zu wollen.
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