Mi, 15. August 2018

Strengere Regeln

03.02.2015 10:20

US-Regulierer macht sich für Netzneutralität stark

Die US-Telekom-Aufsicht FCC will nach Medienberichten gegen bezahlte Überholspuren im Internet vorgehen. Das wäre ein Erfolg für die Befürworter der sogenannten Netzneutralität, nach der alle Arten von Daten gleich behandelt werden müssen.

Die FCC wolle die Anbieter von Breitbandinternetanschlüssen künftig mit Telekomunternehmen gleichsetzen, berichteten die "New York Times" und das "Wall Street Journal" in der Nacht auf Dienstag. Das würde der Behörde mehr Regulierungsmöglichkeiten als heute geben.

Gar nicht schmecken dürfte dies US-Internetanbietern wie Verizon oder Comcast. Sie fordern Überholspuren und somit eine Aufweichung der Netzneutralität im Internet, um bestimmten Diensten wie zum Beispiel Gesundheits- oder Verkehrsanwendungen eine schnellere und gesicherte Datenübertragung zu ermöglichen.

Verfechter der Netzneutralität befürchten hingegen, das könnte am Ende kleinere Firmen benachteiligen, die kein Geld für schnellere Leitungen haben. Ähnlich sieht dies US-Präsident Barack Obama: Er hatte die FCC im vergangenen November zu einem harten Vorgehen zum Schutz der Netzneutralität aufgefordert.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Newsletter

Melden Sie sich hier mit Ihrer E-Mail-Adresse an, um täglich den "Krone"-Newsletter zu erhalten.