Do, 16. August 2018

Zwei Festnahmen

27.01.2015 14:03

Kinderporno-Ermittlungen bei Amazon Japan

Nach dem Auftauchen kinderpornografischer Bücher im Angebot des Onlinehändlers Amazon in Japan hat der Konzern Unterstützung bei den Ermittlungen zugesichert. Amazon Japan nehme die Ermittlungen "äußerst ernst" und arbeite mit den Behörden zusammen, erklärte das Unternehmen. Der Verkauf "illegaler Artikel" über die Amazon-Website werde nicht geduldet.

Die Polizei durchsuchte am Freitag Büros des Online-Versandhändlers in Tokio und ein Verteilzentrum in Chiba, östlich der japanischen Hauptstadt, wie Medien berichteten.

Die Durchsuchungen stehen im Zusammenhang mit der Festnahme von zwei Männern im September, denen vorgeworfen wird, über Amazon Bücher mit kinderpornografischen Fotos angeboten zu haben. Verkauf, Verteilung und Besitz derartiger Medien sind verboten.

Schon ein Dutzend Händler aufgeflogen
Der Zeitung "Sankei" zufolge flogen bei den Ermittlungen rund ein Dutzend Händler kinderpornografischer Bücher auf, die Amazon als Verkaufsplattform genutzt haben sollen.

Einer der Verdächtigen sagte demnach aus, bei der Nutzung der japanischen Amazon-Netzseite zu ihren Zwecken habe es "keine Probleme" gegeben. Dagegen sei es auf anderen Online-Plattformen nicht gelungen, die Ware anzubieten.

Von den Justizbehörden gab es dazu zunächst keine Stellungnahme. Japan ist bekannt für seine große Pornoindustrie.

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