Aufgebracht war die Stimmung beim Bürgerstammtisch in Ohlsdorf rund um die Pläne für die Zuschüttung von bis zu 150.000 Tonnen gelagerten Reifen in einer Deponie. Die undankbare Aufgabe, den zornigen Zuhörern die Gesetzeslage zu erklären, übernahm JKU-Umweltjuristin Erika Wagner. Im Gespräch mit der „Krone“ äußert sich auch kritisch zur Gesetzeslage.
„Krone“: Der Unmut der Gäste der ORF-Sendung „Ein Ort am Wort“ in Ohlsdorf war nicht zu überhören. Können Sie die Aufregung nachvollziehen?
Erika Wagner: Natürlich habe ich Verständnis für den Unmut in der Bevölkerung. Die Menschen haben berechtigte Sorge darüber, dass sie das Restrisiko in Hinblick auf ihre Gesundheit und das Grundwasser tragen müssen, falls doch etwas passieren sollte.
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