Liebe „Krone“-Leser! Die Nachricht vom Feuer am Kehlsteinhaus, dem früheren Teehaus von Adolf Hitler, verbreitete sich noch am Freitag wie ein Lauffeuer. Die Bedeutung des Mahnmals aus der NS-Zeit ist auch für den Salzburger Raum enorm. Scharen von Reisegruppen machen sich über den Sommer täglich auf den Weg nach Berchtesgaden.
Es war die seltene Kombination aus gigantischem Ausblick, Originalität und belastendem Erbe, die Besuchern am Kehlsteinhaus die Geschichte näher brachte. Weltweit ist der Aussichtspunkt hoch über Berchtesgaden bekannt. Neben Amerikanern buchen auch viele Gäste anderer Staaten Touren ab Salzburg.
Unter Touristikern ist die Betroffenheit groß. Soll das Denkmal, wo jetzt nur noch die Grundmauern stehen, wieder aufgebaut werden? Diese Frage polarisiert.
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