Liebe „Krone“-Leser! Am morgigen Samstag findet der internationale Bartgeier-Zähltag statt. Die Tiere wurden gegen Ende des 20. Jahrhunderts in den Alpen wieder angesiedelt. Aus Angst wurden sie zu Beginn des Jahrhunderts hierzulande ausgerottet. Spannend: Bartgeier können gar nicht jagen.
Der Bartgeier gilt wegen seiner unfassbaren Größe mit bis zu knapp drei Meter Flügelspannweite als der „Gigant der Lüfte“. Fälschlicherweise wurde angenommen, dass er Lämmer erlegt und sich auch kleine Kinder schnappt. „Das hat sich lange gehalten. Aber Bartgeier können gar nicht jagen“, erklärt Matthias Lehnert. Er ist Leiter des länderübergreifenden Greifvogelmonitorings im Nationalpark Hohe Tauern.
Denn trotz seiner Größe hat der größte Vogel Europas gerade einmal fünf bis sieben Kilogramm. Er ernährt sich hauptsächlich von den Knochen toter Tiere und ist somit ein Teil der Verwertungskette. Andere Geier-Arten bedienen sich am Fleisch und an den Muskeln toter Tiere.
Derzeit gibt es fünf bis sieben Tiere in Salzburg. Da heißt es Augen auf! Jeder kann mitmachen und die Sichtungen dem Nationalpark Hohe Tauern melden. Worauf es dabei ankommt, lesen Sie heute in der „Krone“.
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