Baubeginn 2027

Raiffeisen Burgenland errichtet neue Zentrale

Burgenland
28.09.2026 19:00

Die Raiffeisenlandesbank Burgenland investiert 55 Millionen Euro in eine neue Zentrale am Stadtrand von Eisenstadt. Die Fertigstellung und Übersiedelung in den modernen Standort wird für Mitte 2030 angestrebt.

Rund 55 Millionen Euro nimmt die Raiffeisenlandesbank für die neue Zentrale in der Mattersburgerstraße in die Hand. Die Einreichung bei der Stadt soll noch heuer erfolgen, Baubeginn ist für das 4. Quartal 2027 geplant. Bei den Gewerken sollen verstärkt regionale Firmen zum Zug kommen.

„Wir bleiben am Standort, wir bleiben eigenständig und das auf lange Frist“, erklärte Generaldirektor-Stellvertreterin Eva Fugger. Der Neubau sei notwendig, weil Teile der bestehenden Zentrale aus den 50er-Jahren stammen und dringend sanierungsbedürftig seien. Dieser Standort wurde vor einem Jahr an die Landesimmobilien Burgenland verkauft. Wenn alles glattgeht, soll der Umzug an den Stadtrand Mitte 2030 erfolgen. Für die Raiffeisenlandesbank gibt es dann doppelt Grund zum Feiern: Zur neuen Zentrale kommt auch das 100-jährige Bestehen hinzu.

So soll der neue Standort in der Mattersburger Straße aussehen.
So soll der neue Standort in der Mattersburger Straße aussehen.(Bild: Bloomimages)

Das Gebäude in der Mattersburger Straße soll moderne Räumlichkeiten für Kunden und Mitarbeiter bieten. Vorgesehen sind etwa diskrete Beratungsräume und ein Platz für Veranstaltungen. „Der Kunde soll im Mittelpunkt stehen“, so Vorstandsdirektor Rudolf Suttner. Errichtet wird die neue Zentrale in Holz-Hybrid-Bauweise und mit Erdwärme beheizt. Über den Parkplätzen und am Gebäudedach sind Photovoltaikanlagen geplant.

Der Baubeginn in der Mattersburgerstraße (o.) ist nächstes Jahr geplant.
Der Baubeginn in der Mattersburgerstraße (o.) ist nächstes Jahr geplant.(Bild: Reinhard Judt)

„Neue Eisenstädter“-Anteile noch nicht beim Land 
Fugger berichtete zudem, dass die Übernahme eines Großteils der Anteile an der Wohnbaugesellschaft „Neue Eisenstädter“ durch das Land „noch nicht ganz durch ist“. Es fehlt weiter, wie berichtet, die Zustimmung durch den Revisionsverband der Gemeinnützigen Wohnbauträger. Die Raiffeisenlandesbank wolle die verbliebenen 15 Prozent aber halten, so Fugger.

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