Mehr als 30.000 Förderanträge wurden im vorigen Jahr vom Land Burgenland genehmigt.
Diese Bilanz kann sich sehen lassen: Insgesamt 103,2 Millionen Euro an Fördermittel hat das Land im Vorjahr genehmigt, 4,5 Millionen Euro mehr als noch 2024. Drei Viertel davon – in Summe mehr als 86 Millionen Euro – kamen über Individualförderungen direkt natürlichen Personen zugute. Zu den finanzstärksten Maßnahmen zählten unter anderem „Raus aus Fossil“, die Errichtung von Eigenheimen, der Neubauzuschuss sowie der Wärmepreisdeckel.
8244 Förderanträge betrafen nur den Bereich Ökoenergie, Unterstützung gab es hier für Photovoltaikanlagen und Speicher, für den Umstieg von fossilen Heizsystemen, für Alternativenergieanlagen und alternative Mobilität. Fast 21 Millionen Euro wurden in diesem Bereich ausgeschüttet.
Wohnbau und Handwerkerbonus
Auch die Nachfrage nach der Wohnbauförderung blieb hoch. Die Förderzusicherungen für Neubaudarlehen bei Eigenheimen stiegen gegenüber 2024 um fast zehn Prozent. Beim Burgenländischen Handwerkerbonus wurden im Vorjahr 1796 Anträge mit einem Volumen von mehr als 3,7 Millionen Euro genehmigt.
„Kein Selbstzweck“
„Förderungen sind für uns kein Selbstzweck. Entscheidend ist, dass das Geld dort ankommt, wo es für die Menschen einen konkreten Unterschied macht – beim Wohnen, bei den Energiekosten, für Arbeitnehmer, Familien oder Vereine“, meint Landeshauptmann Hans Peter Doskozil.
Schneller und einfacher
Um die Antragstellung einfacher und schneller zu machen, wird die Digitalisierung laufend vorangetrieben. Ende 2025 waren bereits 110 Leistungsangebote der zuständigen Abteilung 9 in der Transparenzdatenbank des Bundes erfasst. „Unser Anspruch ist, Förderungen nicht nur korrekt und transparent, sondern für die Antragsteller auch möglichst einfach abzuwickeln“, erklärt Abteilungsleiterin Petra Jahn.
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