Es herbstelt in Vorarlberg. Der Schriftsteller Robert Schneider über eine Jahreszeit, die uns wie keine andere die Vergänglichkeit, aber auch die Schönheit des Lebens vor Augen führt.
Die Zwischenzeiten eines Jahres sind die inspirierendsten, wenn es Frühling wird oder an den noch grünen Bäumen die ersten gelben Blätter aufflackern. Ich habe dieses Zwielicht im Wandel des Jahreslaufs immer geliebt. Der Herbst, wie jede andere Jahreszeit, tritt nicht durch die große Tür. Und auch der Winter nicht. Wenn mein Vater sagte: „Ich rieche Schneeluft“, schneite es tatsächlich in den folgenden Tagen, obwohl sich der Novembertag noch wie ein Sommertag anfühlte.
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