In Hohenems (Vorarlberg) ist am Freitagabend ein Wohnblock komplett geräumt worden, weil sich wegen eines Kellerbrandes massive Rauchschwaden im Gebäude ausgebreitet hatten. Eine Person musste mit dem Rettungshubschrauber aufgrund ihres kritischen Zustandes in eine Spezialklinik nach Bayern geflogen werden.
Gegen 19.10 Uhr bemerkte eine Bewohnerin des Mehrparteienhauses in der Mitterhoferstraße, dass Qualm aus einem Kellerfenster drang. Die Frau gab umgehend einen Notruf ab. Minuten später waren die Einsatzkräfte auch schon vor Ort. Da sich in der Zwischenzeit die Rauchschwaden bereits im ganzen Gebäude ausgebreitet hatten, wurde das Objekt umgehend evakuiert.
Eine Person in kritischem Zustand
Acht Bewohner konnten sich selbstständig und wohlbehalten ins Freie flüchten, eine bettlägrige Person, die offenbar im Untergeschoss untergebracht war, benötigte hingegen Hilfe.
Sie zog sich Verletzungen unbestimmten Grades zu und musste aufgrund ihres kritischen gesundheitlichen Zustandes mit dem Rettungshubschrauber ins Unfallklinikum Murnau (Deutschland) geflogen werden.
Kritischer Zustand
Das Feuer selbst war schnell gelöscht, bereits um 19.34 Uhr konnte die Feuerwehr „Brand aus“ geben. Nachdem die Gänge gründlich durchgelüftet worden waren, durften alle Mieter wieder in ihr Zuhause zurückkehren.
Massives Aufgebot
Die genaue Brandursache ist derzeit noch Gegenstand polizeilicher Ermittlungen. Nach ersten Erkenntnissen dürfte ein Sofa Feuer gefangen haben. Die Feuerwehren aus Hohenems, Mäder und Altach standen mit 90 Mitgliedern und 13 Fahrzeugen im Einsatz. Das Rote Kreuz war mit zwei Rettungswagen, einem Notarztfahrzeug sowie der örtlichen Schnelleinsatzgruppe vor Ort.
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