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Günther „Gunkl“ Paal

Das krude Dreiecksverhältnis mit der Erpresserin

Gericht
17.09.2026 16:01

Günther „Gunkl“ Paal muss in den vergangenen Jahren ein erschreckendes Doppelleben geführt haben – zwischen scheinbar tiefgründigen Interviews zu seiner Arbeit und einem erschütternden Kriminalfall, in dem er einer der mutmaßlichen Täter ist. Am Wiener Hauptbahnhof hatte der nun wegen Kindesmissbrauch Angeklagte seinen letzten großen Auftritt: die Details.

Wie berichtet, wird der Kabarettist von der Staatsanwaltschaft beschuldigt, ein Mädchen im Kindergartenalter sexuell missbraucht und knapp 1000 einschlägige Missbrauchsdateien bei sich daheim gehortet zu haben. Mitangeklagt sind zwei gebürtige Slowakinnen, die Mutter und die Oma des heute fünfjährigen Opfers – die Frauen hatten „Gunkl“ nach der Tat erpresst. Immer höhere Schweigegeld-Beträge soll der 64-Jährige berappt haben, ehe er schließlich Selbstanzeige und Anzeige erstattet hat.

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